Dienstag, 1. Juli 2014

Wasser ist nicht gleich Wasser



Wasser ist längst nicht gleich Wasser. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen unterscheidet fünf Gattungen. Dabei kommt es nicht nur auf die Quelle an, eine Sorte unterliegt sogar dem Arzneimittelgesetz.

Natürliches Mineralwasser:
Das stammt aus einer unterirdischen, amtlich anerkannten Mineralquelle und schwankt kaum in der Zusammensetzung. Es darf nur am Quellort abgefüllt und darf nur in engen Grenzen behandelt werden. In der mineralischen Zusammensetzung unterscheiden sich die mehr als 500 deutschen Mineralwässer deutlich. Auch die Discounter erfüllen mit ihren Mineralwassern die gesetzlichen Vorgaben.

Heilwasser:
Das unterliegt dem Arzneimittelgesetz. Zusätzlich zu den Anforderungen an ein Mineralwasser müssen wissenschaftliche Untersuchungen seine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung belegen.

Quellwasser:
Das stammt ebenfalls aus unterirdischen Quellen, muss aber nicht amtlich anerkannt sein.

Tafelwasser:
Das darf aus verschiedenen Wasserarten industriell zusammengemischt werden. Die Zugabe von Mineralstoffen und Kohlensäure ist erlaubt. Oftmals wird zuvor das örtliche Trinkwasser demineralisiert, um dann mit definierten Zugaben einen einheitlichen Geschmack zu erzielen.

Trink- und Leitungswasser:
Das ist in Deutschland meist eine Mischung aus Grund- und Oberflächenwasser zum Beispiel aus Seen oder Talsperren. Es darf gegebenenfalls aufbereitet werden und unterliegt strengen Kontrollvorschriften nach der Trinkwasserverordnung.

Sonntag, 29. Juni 2014

APPETIT: SIGNALE JENSEITS VON HUNGER



APPETIT: SIGNALE JENSEITS VON HUNGER




Ein echtes Hungergefühl spielt als Startsignal zum Essen bei vielen kaum noch eine Rolle. Meist sind es andere Gründe, die als Auslöser fungieren:

· Gewohnheit: weil es gerade Mittagszeit ist , weil im Kino Popcorn dazu gehört oder weil vor der Arbeit immer beim Bäcker vorbeigeschaut wird

· Gesellschaftlicher „Zwang“: weil die Familie zum Abendbrot zusammensitzt, weil man zum Kaffee eingeladen wurde oder weil der Kollege gerade auf den Geburtstag anstößt

· Langeweile: weil man von einer monotonen Arbeit gelangweilt ist und sonst keine Ablenkung weiß

· Frust, Stress, Ängstlichkeit oder Melancholie: weil man jetzt etwas braucht, was einen glücklich macht und eventuell das Geborgenheitsgefühl aus der Kindheit zurückbringt

· Belohnung: weil man sich das Bier nach der Arbeit oder den Hamburger nach dem Fitnessstudiobe-such verdient hat
· Sensorische Reize: weil die Pommes frites an der Imbissbude so gut duften, weil das Gebäck in der Auslage so lecker aussieht oder weil gerade jemand im Werbespot genüsslich in ein Pizza beißt

Donnerstag, 19. Juni 2014


Essen und unsere Stimmung

Beeinflusst das, was wir essen, unsere Stimmung?




Schon lange ist bekannt, dass unsere Stimmung häufig die Wahl unserer Speisen beeinflusst. Sind wir unglücklich oder mal nicht so gut drauf, trösten wir uns oft mit Essen. Bei guter Laune hingegen feiern wir gerne – mit Essen! Und manchmal, wenn uns die Langeweile überkommt, durchstöbern wir den Kühlschrank nach einer Packung Eis, etwas Süßem, einer kleinen Sünde

Neuerdings wird der Zusammenhang zwischen Stimmung und Essen auch in die andere Richtung untersucht

Es existiert ein wachsendes Interesse an diesem Thema, auch wenn die meisten Untersuchungen bis dato eher auf Einzelfällen und subjektiven Wahrnehmungen als auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußen.
Eine Umfrage zum Thema „Essen und Stimmung“, unterstützt von einer wichtigen gemeinnützigen Organisation für Menschen mit psychischen Problemen, ergab kürzlich, dass 88 % der Befragten durch die Umstellung ihrer Ernährung direkte und positive Auswirkungen auf ihre Stimmung feststellen konnten.
Bei der Umfrage wurden Lebensmittel in zwei Gruppen unterteilt: Die „Stressverursacher“, wie z. B. Koffein, Alkohol und Zucker, die es möglichst zu vermeiden gilt, und die „Seelsorger“: Gemüse, Obst, Fettfische und Wasser. Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, diese Art der Ernährungsumstellung habe Stimmungsschwankungen, Angstzustände und Panikattacken reduziert oder sogar ganz verschwinden lassen.
Fertiggerichte und sehr zuckerhaltiges Essen lösen oft ein rasches Energiehoch gefolgt von einem abrupten Energieabfall aus. Versuchen Sie, dieses Tief nach einem Zuckerrausch zu vermeiden, indem Sie Lebensmittel mit einem hohen GI-Wert (auch Glyx genannt) und Lebensmittel mit einem niedrigeren GI-Wert, die den Zucker langsamer freisetzen, miteinander kombinieren. So unterstützen Sie einen besseren, ausgeglicheneren Energiehaushalt.
Einige Lebensmittel enthalten Vitamine, Mineralien und Enzyme, die für eine positive Stimmung förderlich sein können. Walnüsse und Sonnenblumenkerne z. B. sind eine gute Quelle für Zink, Omega-3-Fettsäuren und Magnesium. Zahlreiche Studien sehen Anzeichen dafür, dass Zink unser Gedächtnis unterstützt und Omega-3-Fettsäuren dazu beitragen, das Risiko einer bipolaren Depression zu reduzieren, während ein Mangel an Magnesium eventuell Rastlosigkeit und Konzentrationsstörungen verursacht. Die Versorgung mit diesen wichtigen Nährstoffen kann auch durch die richtige Nahrungsergänzung verbessert werden. -

Dienstag, 13. Mai 2014

Vergessen Sie die Werbung: Sie brauchen Säure, keine „Magen-Aufräumer“!

Die Gesundheitsfanatiker predigen es seit Jahrzehnten: „Man ist, was man isst.“ Das Problem dabei: Sie irren sich. Wir bestehen nicht aus dem, was wiressen– wir bestehen aus dem, was wir aufnehmen und verdauen. Die ausgewogenste Ernährung der Welt kann uns nicht gesund halten, wenn etwas Wichtiges fehlt: Magensäure. Ja, richtig – Säure! In unserem Fall Chlorwasserstoffsäure, also Salzsäure. Wichtige Nährstoffe werden vom Körper nicht aufgenommen, wenn dieser essenzielle Bestandteil des Verdauungssystems durch Antazida (Säureblocker) neutralisiert wird. Einige Menschen haben von Geburt an zu wenig Magensäure. Andere haben sich durch ungesundes Essen, Stress, Alkohol, Tabak oder Drogenmissbrauch den Magen kaputtgemacht.
Wenn Sie der Propaganda der Pharmaindustrie glauben, dass „überschüssige“ Magensäure neutralisiert werden müsse, haben Sie sich ganz schön verschaukeln lassen. Es ist eine unverfrorene und ziemlich eigennützige Lüge. Genauer gesagt: Eine sieben-Milliarden-US-Dollar-Lüge. So viel verdienen die Hersteller jedes Jahr mit Medikamenten, die die Magensäure neutralisieren bzw. ihre Produktion ganz blockieren. Jahr für Jahr schießen die Profite in die Höhe. Mittel gegen Probleme mit dem oberen Verdauungstrakt sind die meistverkauften Medikamente in den Vereinigten Staaten.
Die fachmedizinische Zeitschrift „Orthopedic Surgeon“ schreibt:
„Die von vielen Menschen häufig verwendeten Antazida sind so gefährlich, dass sie ohne die mächtigen Pharmakartelle längst nicht mehr am Markt wären. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass sie den Knochen bei jeder Einnahme 130 bis 300 Milligramm Kalzium entziehen. Sie enthalten Aluminium und tragen zur Entstehung von Alzheimer bei.“

Weitere info?
Praxis für Ernährungstherapie 
info@erfolgskonzeptbbc.de

Dienstag, 8. April 2014


Ursachen für Übergewicht Teil 2


Übergewicht kommt also zustande, wenn mehr Energie mit der Nahrung zugeführt
als vom Körper verbraucht wird.

Dieses Ungleichgewicht kommt zustande durch:
_ falsches Essverhalten
_ ungünstige Lebensmittelauswahl
_ zu wenig Bewegung
_ seelische Einflüsse
_ Veranlagung
_ Vererbung
_ Krankheiten
_ Hyperinsulinismus
_ gestörtes Sättigungsgefühl
_ Essstörungen

Falsches Essverhalten
Falsches Essverhalten gehört zu den häufigsten Ursachen für Übergewicht.
Viele Menschen essen zu viel, zu süß und zu fett. Der Genuss von Alkohol liefert
keine Nährstoffe, sondern ausschließlich “leere“ Kalorien.

Ungünstige Lebensmittel
Die Mehrzahl von Übergewichtigen hört man immer wieder sagen:
“Ich esse doch gar nicht viel“
oder
“Ich esse kaum was, ich weiß gar nicht, warum ich ständig mehr wiege?“
Die Erfahrung zeigt, dass das z.T. sogar stimmt. Teilweise werden Mahlzeiten
ausgelassen, um Kalorien einzusparen. Irgendwann kommt der Hunger, der
zum Essen animiert. Viele greifen dann zu süßen Zwischenmahlzeiten, die
wesentlich mehr Kalorien enthalten, als eine vollwertige Mahlzeit. Trotzdem
hinterlassen sie bei dem Betroffenen das Gefühl, kaum etwas gegessen zu
haben.
Ein anderes Beispiel dafür ist die Auswahl der Lebensmittel zu einer Mahlzeit.
Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob ich Kartoffeln in der Schale
oder Salzkartoffeln esse oder ob ich statt dessen eine Portion Pommes frites
wähle. Die Curry-Wurst mit Pommes hat wesentlich mehr Energie als eine
Gemüsemahlzeit mit einer kleinen Portion mageren Fisch oder Fleisch und
dazu ein Rohkostteller.

Diese beiden Beispiele zeigen, dass es einen Unterschied macht, ob ich Lebensmittel auswähle, die relativ wenig Kalorien beinhalten, dafür aber günstig
in ihrer Nährstoffzusammensetzung sind und so dem Körper alles geben,
was er benötigt (Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe). So eine Mahlzeit
macht satt, hat einen günstigen Fettanteil und verleitet nicht zum ständigen
essen von Snacks.

Auch bei der Auswahl von Getränken gibt es große Unterschiede. Ein Glas
Wasser, eine Tasse ungesüßter Tee oder Kaffee enthalten null Kalorien. Eine
Dose Cola oder Limonade enthält ca. 150 kcal., ein 1/4l Bier 65 kcal., 1/2l
Weißbier 190 kcal. und ein Kräuterlikör 100 kcal..

Übergewicht Teil 1


Übergewicht ist heute eine der häufigsten Krankheiten in den Zivilisationsländern.
Nach Angaben der DGE bringen in der Altersgruppe von 35-54 Jahren
- 34,3 % der Frauen und
- 44,7 % der Männer
leichtes Übergewicht auf die Waage.

Stark übergewichtig sind in dieser Altersgruppe 8-9 %. Von den über 55-
jährigen sind sogar über 60 % zu dick. So haben die Angaben im Jahre 2000
ausgesehen.
Die Zahlen haben sich inzwischen geändert. Eine Studie der International
Association for the Study of Obesity (IASO) hat 25 EU-Länder hinsichtlich des
Anteils an Übergewichtigen in der Bevölkerung verglichen.

Das Ergebnis:
In Deutschland sind 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen zu
dick. Auch das Robert-Koch-Institut, das seit Jahren regelmäßige Untersuchungen
durchführt, hat die erschreckende Beobachtung gemacht, dass die
Häufigkeit von Übergewicht stets steigt.
Jeder 2. Mann und jede 3. Frau sind übergewichtig. Auch die Anzahl der übergewichtigen Kinder nimmt ständig zu.

Wie kommt es dazu?
Wir müssen essen und trinken, um unseren Körper mit den nötigen Nährstoffen
zu versorgen und den Energiebedarf zu decken. Diese Energie benötigen
wir für unseren Grundumsatz und Leistungsumsatz.
Wie viel Energie der Einzelne benötigt, hängt von
- Alter,
- Geschlecht,
- Körpergröße,
- Gewicht und
- körperlicher Arbeit
ab.

Unverbrauchte Energie, die wir unserem Körper mit der aufgenommenen
Nahrung zuführen, wird als Fett gespeichert. Eigentlich ist dies eine recht
nützliche Sache, denn in schlechten Zeiten kann der Körper auf diese Depots
zurückgreifen. Leider ist es aber bei vielen Menschen so, dass diese Fettdepots
nicht geleert, sondern immer mehr gefüllt werden. Das ist auf Dauer ungesund.

Freitag, 4. April 2014


Schlafmangel und B-Vitamine

Vitamin B1 steht mit dem Stoffwechsel von Neurotransmittern des Serotonin-, Acetylcholin- und Adrenalinsystems im zentralen Nervensystem in Beziehung. Da die biochemischen Prozesse des Schlafes im Nervensystem zugrunde liegen, kann Vitamin B1 als „Nervenvitamin“ die Schlafqualität erheblich beeinflussen.
Schon ein geringer Vitamin B1-Mangel kann die Serotoninkonzentration im Gehirn und Gewebe herabsetzen, Depressionen und schließlich Schlafmangel bewirken.

Vitamin B3 (Niacin) ist unter anderem für die Aufrechterhaltung der Gesundheit des Nervensystems verantwortlich. Defizite dieses Vitamins führen zu Störungen im Nervensystem und können daher, neben Depressionen und psychischen Veränderungen, Schlaflosigkeit hervorrufen.
Eine optimale Vitamin B3-Konzentration beschleunigt das Einschlafen und kann die Schlafqualität verbessern.

Vitamin B5 (Pantothensäure) wird für die Synthese von Aminosäuren, Proteinen, Fettsäuren, Steroidhormonen und dem wichtigen Neurotransmitter Acetylcholin gebraucht. Nimmt der Mensch zu wenig der Pantothensäure mit der Nahrung auf, wird zum einen die Bildung der genannten Nährstoffe, Hormone und Botenstoffe gehemmt, für die Vitamin B5 verantwortlich ist. Zum anderen bewirkt Vitamin B5-Mangel eine Störung der Nervenimpulsübertragung. Durch diese Beeinträchtigungen wird der Schlafrhythmus ebenso erheblich gestört.

Vitamin B6 ist für die Umwandlung der gespeicherten Proteine und Kohlenhydrate in Glucose verantwortlich. Pyridoxin dient damit im Besonderen der Neubildung des Monosaccharids – Gluconeogenese. Glucose wird wiederum für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels zwischen den Mahlzeiten benötigt. Sind die Blutzuckerwerte in der Nacht aufgrund von Vitamin B6-Defiziten im Körper niedrig, kann häufiges beziehungsweise frühes Erwachen die Folge sein. Die Ursache dafür liegt bei dem anregend wirkenden Hormon Adrenalin, welches infolge der Senkung des Blutzuckerspiegels vermehrt ausgeschüttet wird.

Ein Vitamin B6-Mangel führt neben Schlaflosigkeit auch zu Muskelzuckungen, Krämpfen, Angstzuständen und zu abnormalen Hirnströmungen, welche zusätzlich den Schlaf stark beeinträchtigen.